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3D Druck: Eine neue Form der Kreativität

In der Hamburger Zentralbibliothek gibt es haufenweise Bücher. Das ist logisch. Doch es gibt neuerdings – so lässt sich auf der Seite von Golem nachlesen – auch einen Drucker. Das klingt schon nicht mehr ganz so logisch, erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass es sich um einen 3D Drucker handelt. 3D Drucker gibt es auch beim Schweizer Shop fabberworld.com. Doch bevor wir uns damit beschäftigen, wollen wir erst einmal klären, was an 3D Druckern so besonders ist.

Drucken mal ganz anders

3D-DruckNormalerweise drucken wir Texte oder auch Grafiken auf Papier oder Pappe aus. Hochwertige spezielle Drucker können auch auf anderen Materialien wie Glas, Porzellan oder sogar Holz drucken. Allen gemein ist, dass sie „flach“ sind, also eindimensional drucken. 3D Drucker folgen einem anderen Prinzip und man kann fast schon sagen, dass es mit dem herkömmlichen Drucken nicht mehr viel zu tun hat. Denn mit einem 3D Drucker lässt sich nahezu jedes Objekt ausdrucken, also beispielsweise eine Statue, eine Kaffeetasse oder ein Handymodell (natürlich ohne die Telekommunikationstechnik im Inneren des Telefons).

Das ganze folgt einer Datei, auf der sich das zu erstellende Objekt befindet. Der 3D Drucker benötigt bestimmte Informationen. Hat er die bekommen, druckt er los. Die Hamburger Zentralbibliothek will durch die Anschaffung eines solchen Druckers ihre Besucher neugierig machen und bietet den 3D Druck (noch) kostenlos an. Das Angebot wird bestens angenommen.

Der Shop für das passende Zubehör

Wo man 3D Drucker Zubehör bestellen kann ist zum Beispiel fabberworld.com. Immerhin handelt es sich bei dieser Technologie um hoch komplexe Vorgänge, und wenn etwas so anspruchsvoll ist, wird hochwertiges Zubehör benötigt. Dazu zählen Polyimid Klebeband, Extruder und Hotends, Kugellager, Schrittmotoren, Pulleys, Zahnriemen, Elektronik und vieles mehr.

Schnörkelloser Service

Im Zusammenhang mit 3D Druckern liegt es nahe, dass immer wieder Fragen auftauchen. Die Technik ist noch recht neu, das liegt es in der Natur der Sache, dass bei dem Thema des Zubehörs nicht sofort alles klar wird. Zum Beispiel die Kugellager. Welches brauche ich, muss es ein Linearkugellager sein oder doch ein Kugellager mit Kerbe? Oder beim Schrittmotor? Welchen brauche ich und wann brauche ich eine Motorwellen-Kupplung? Ähnliches gilt für die Elektronik. Was ein USB-Kabel ist oder ein PC-Lüfter, weiß man in aller Regel. Schwieriger wird es bei der Frage nach einem Schrumpfschlauch oder einem A4988 Schrittmotor-Treiber.

Angst muss man vor diesen Fragen nicht haben, denn eine kurze Mail ans Team von fabberworld.com reicht aus, um zeitnah eine Antwort zu bekommen. Wer das Kontaktformular öffnet, wird übrigens noch etwas feststellen, das sehr zur Beruhigung führen dürfte: Es gibt nur ein einziges Pflichtfeld, und zwar das mit der E-Mail-Adresse. Alle anderen Angaben sind freiwillig. Außerdem wird vom dem Versenden der Anfrage ein Sicherheitscode abgefragt. Datensicherheit wird also definitiv groß geschrieben bei fabberworld.com.

Wo kommen 3D Drucker eigentlich zum Einsatz?

Bei der Frage, wo 3D Drucker eingesetzt werden, muss man zunächst zwei Bereiche voneinander trennen. Zum einen ist da die Herstellung von Prototypen. 3D Drucker kommen hier in der Kunst vor, beim Design und der Architektur, aber auch im Modell- oder Maschinenbau.

Auf anderen Gebieten geht es nicht um Prototypen, sondern um Massenproduktionen. Zu ihnen zählen die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Verpackungsindustrie, Zahn- und Medizintechnik sowie Bioprinting. Alleine auf Grund dieser Aufzählungen wird klar, wie anspruchsvoll der 3D Druck ist. Und er steht erst am Anfang seiner Entwicklung, in den kommenden Jahren werden sicherlich regelrechte Quantensprünge auf diesem Gebiet erreicht werden.

Unsere Aufzählung hinsichtlich der Einsatzgebiete von 3D Druckern ist allerdings noch nicht komplett, wir haben einen ganz wichtigen Bereich vergessen, der zur Vervollständigung enorm wichtig ist: Die schon oben angesprochenen Bibliotheken. Die fallen etwas aus dem Rahmen, zeigen aber, dass irgendwie jeder vom 3D Druck profitieren kann.