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CD/DVD bedrucken: Drucktechnologien wie Lightscribe

Auch wenn heute immer mehr über Datenträger wie externe Festplatten, Speicherkarten oder gar über die Cloud gesichert und gespeichert wird, sind CDs und DVDs immer noch sehr beliebt und stark genutzt. Denn die Datenträger lassen sich leicht verstauen und sind bei richtiger Pflege langlebig. Doch bei einer größeren Sammlung verliert man schnell den Überblick, sodass die Datenträger beschriftet oder bedruckt werden müssen. Welche Technologien gibt es hierfür und wie funktionieren diese?

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Welche Technologien gibt es überhaupt?

Die bekannteste und hierdurch auch die am häufigsten genutzte Methode, um CDs und DVDs zu beschriften, heißt LightScribe. Entwickelt wurde diese Technik von den Unternehmen HP und Lite-On. Obwohl LightScribe die bekannteste Technik ist, wurde der Support von HP bereits im Jahr 2011 eingeschränkt, seit 2013 ist die Webseite mi benötigten Treibern und Software nicht mehr erreichbar, sodass diese nur noch über Umwege geladen werden kann. Eine ebenfalls recht bekannte Drucktechnologie heißt Labelflash, welche von Yamaha entwickelt wurde, Lizenzgeber ist die NEC.

Wie funktionieren LightScrice und Labelflash?

Die Grundtechnik zum Beschreiben von DVDs und CDs ist bei den beiden Verfahren zumindest im Kern identisch. Durch spezielle Software, spezielle Datenträger und spezielle Hardware ist es möglich, den Datenträger mit einer Art Prägung zu versehen. Bei LightScribe wird die Labelseite mit dem Druck versehen, die geschieht mit einem Infrarot Laser. Trifft dieser mit einer Wellenlänge von 780nm auf die Oberfläche, verändert diese ihre Farbe. Mit einer speziellen Software ist es dann möglich, genaue Zeichen, Worte und mehr auf die CDs und DVDs zu bringen.
Bei der Technik Labelflash hingegen wird die Beschriftung zwischen Ober- und Unterschicht angebracht. Im Übrigen kann die Beschriftung auch auf gewissen Teilen der Datenseite geprägt werden. Dieser Umstand sorgt dafür, dass keine speziellen Datenträger notwendig sind.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

In beiden Fällen benötigen Sie auf jeden Fall einen jeweiligen Brenner, der die Technik unterstützt. Vorhandene Brenner können leider nicht nachgerüstet, müssen also komplett ausgetauscht werden. Zusätzlich benötigt man eine spezielle Software sowie Treiber, die dafür sorgen, dass die Befehle ordnungsgemäß an das Laufwerk weiter gegeben werden können. Auch spezielle Datenträger, die die benötigte Beschichtung besitzen, werden benötigt. Wie bereits erwähnt, gibt es aber zumindest bei der Labelflash Methode eine Ausnahme. Und zwar können Sie hier auch auf einen herkömmlichen Rohling zurück greifen, wobei die Beschriftung dann auf der Datenseite angebracht wird. Wenn Sie die Anschaffung teurer Hardware und spezieller Rohlinge lieber vermeiden möchten oder professionell beschriftete Datenträger für geschäftliche Zwecke benötigen, können Sie die Datenträger-Produktion und -Beschriftung von spezialisierten Anbietern wie mkdiscpress.de vornehmen lassen.